Geschichte
In den USA vor über 30 Jahren begonnen, entwickelt sich der Disc-Dog-Sport
in Amerika bald zu einer auch auf Wettkampfebene praktizierten Hundesportart.
Als Urvater des Sports gilt Alex Stein mit seinem Hund, dem Whippet-Rüden
Ashley. Bekannt wurden die beiden, als sie am 5. August 1974 in der
Pause eines Baseball-Meisterschaftsspiels in Los Angeles auf das Spielfeld
liefen und dort eine ungenehmigte und aufsehenerregende Vorstellung
mit der Frisbee-Scheibe gaben. (Quelle: Wikipedia)
Dogfrisbee oder auch Discdogging
genannt kann eigentlich mit jedem spielbegeistertem Hund gespielt werden.
Der Hund sollte allerdings gesund sein und weder HD noch ED haben. Es
gibt mittlerweile ein zahlreiche Auswahl an Hundescheiben (Hero, Wham-O,
Hyperflight), darunter auch bissfeste Scheiben. Bitte zum spielen
keine Menschenscheiben benutzen, diese können splittern und den
Hund verletzen!!! Das Gelände zum spielen sollte möglichst
weich und gefahrlos sein, d. h. am besten auf einer Wiese ohne Löcher
oder auch im Sand.
Ein Wettbewerb besteht in
der Regel aus 2 mal 2 Minuten Freestyle und einer Runde Minidistance.
Freestyle
Freestyle besteht
aus einer 2 Minuten Kür zu einer passend ausgewählten Musik.
Die Musik sollte zum Hund-Mensch-Team passen und nicht zu schnell, aber
auch nicht zu langsam sein. Man kann mit bis zu 10 Scheiben spielen,
kommt allerdings auf das Regelwerk an. (z. B. UFO 7 Scheiben, USDDN
10 Scheiben) In einer Kür kann man Tricks (rückwärts
einparken, Slalom durch die Beine, Rolle etc.), verschiedene Würfe
(Rückhand, Vorhand, Chicken Wing, Butterfly etc.) sowie Körperüber-
und absprünge miteinander kombinieren. Der Kreativität sind
fast keine Grenzen gesetzt.
Minidistance
Beim Minidistance spielt man, je nach Regelwerk, 60 oder 90 Sekunden
auf einem markierten Spielfeld und versucht soviele Punkte wie möglich
zu sammeln. Man hat allerdings nur eine Scheibe zur Verfügung.
Die Punkte werden dort gezählt, wo der Hund die Scheibe aus der
Luft fängt. Je weiter der gefangene Wurf, desto mehr Punkte.
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